Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von achtsam füttern.
Heute habe ich wieder einen Gast mitgebracht, nämlich die Liebe Anna, die Liebe Anna begleite ich schon eine ganze Weile mit ihren beiden Katern und ja, sie ist heute mein Gast und deshalb, liebe Anna, magst du Dich einmal kurz vorstellen und natürlich auch deine beiden Kater.
Anna: Ja genau, Hallo, ich bin Anna. Schön, dass ich heute da sein darf und dass du mich eingeladen hast. Ich bin Sozialarbeiterin von Beruf, hab eine Schwerbehinderung, das sage ich, weil das eine gewisse Bedeutung hat für mich, weil immer auch viele Leute mich bei der Pflege meiner beiden Kater unterstützen, aber dazu sage ich später noch was und ja, soweit erstmal zu mir.
Claudia: Nimm uns doch gerne mal mit an den Anfang. Wie war die Situation bei deinen beiden Katern, bevor wir zusammengearbeitet haben?
Anna: Ja, also es ist so, dass die beiden Herren es sind Brüder sind tatsächlich meine ersten Kater, die ich von klein auf bei mir hatte und deswegen habe ich relativ schnell gemerkt, ich möchte da alles besser und richtig machen und es haben sich auch so ein paar gesundheitliche Probleme eingestellt, die. Ich hatte so ein bisschen so ein Garfield Kater, einer von den beiden und das wollte ich halt unbedingt in den Griff bekommen, weil ich mir schon gedacht habe, dass man dadurch halt langfristig definitiv für alle Beteiligten das Ganze ein bisschen entspannter machen kann und deswegen hatte ich mich an dich gewendet, weil sich auch noch zusätzlich ein paar gesundheitliche Probleme eingestellt hatten und ich das nicht so weiterführen wollte.
Claudia: Was hat dich damals so am allermeisten beschäftigt oder vielleicht auch verunsichert?
Anna: Verunsichert hat mich das, also die beiden. Ich habe eben extra noch mal in die in die Auswahl rein geguckt, die beiden werden jetzt nächsten Monat erst 4 und mein einer Kater hat halt Blasenentzündungen in relativ regelmäßigen Abständen und es ließ sich halt auch nicht wirklich gut behandeln beziehungsweise immer nur mit Schmerzmitteln und Antibiotikum und ich selber kenne mich durch mich halt auch durch meine Körperminderung und die ganzen Begleiterkrankungen gut mit Medikamenten auf und aus und da war mir halt sehr schnell klar, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann und er ist eben halt auch erst 4 Jahre alt und ich wollte mir keinen keinen chronisch kranken Kater quasi selber züchten. In Anführungsstrichen sage ich jetzt mal ganz böse und deswegen habe ich gedacht, die entsprechende Ernährung ist da bestimmt ein guter Ansatzpunkt. Das hört man ja auch beim Menschen immer wieder und das kennen wir ja auch alle von uns selbst und deswegen, ja.
Claudia: Genau, und das hat dich dann quasi letztendlich auch bewegt, die Unterstützung zu holen, weil du selber nicht so richtig wusstest, was sollst du denn jetzt am besten füttern?
Anna: Ja genau, also was mir halt aufgefallen ist. Meine Tierärztin hatte mir dann halt ein sehr klassisch bekanntes Futter empfohlen und dann habe ich drauf geguckt und habe gesehen, meine Güte, es ist wahnsinnig viel Zucker in diesem Futter und habe dann so auch weiter geguckt und überall war halt wahnsinnig viel Zucker drin und meine alte Katze, das muss ich auch ganz klar sagen, ist an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Ich hatte sie aus dem Tierheim, ich habe sie schon, also sie kam mit 4 Jahren damals zu mir und da war, konnte ich ernährungstechnisch nicht mehr so wirklich viel auffangen, weil sie vor mir ein sehr schweres Leben hatte. Sie kam aus dem Animal Hoarding Haushalt, die Zähne waren schon völlig kaputt als sie zu mir kam und deswegen habe ich mir gedacht, so weit will ich es gar nicht kommen lassen und Zucker im Tierfutter, das war mir selber auch schon klar, kann nicht so, kann nicht so gesund sein, aber Werbeversprechen etc. Man kann sich ja 1000 Dinge durchlesen und. Und ich habe nur gedacht, zu Gott, nee, da werde ich niemals durchsteigen, da brauche ich jetzt jemanden an meiner Seite, der sich wirklich gut auskennt. Und dann hatte ich noch eine Freundin, die eben auch gute Erfahrungen mit ihrem Pferd bei einer Futterberatung gemacht hat. ihr Wallach hat Asthma und ja, dann hatte ich so das gute Beispiel, was sich mit Futter eben machen lässt. Und dann dachte ich mir, ich mache mich auch mal auf die Suche.
Claudia: Ja, sehr cool. Dann hast du mich angeschrieben und wir sind dann auch direkt eingestiegen. Wir haben uns dann kennengelernt, ich habe dich oder euch einmal besucht, weil ihr auch bei mir direkt um die Ecke wohnt und ja, habe mir das Ganze vor Ort einmal angeguckt, mit dir darüber gesprochen, was kannst du dir auch vorstellen, was passt in euren Alltag und ja, wie hast du denn die Zusammenarbeit über das mittlerweile knapp dreiviertel Jahr ungefähr jetzt so erlebt?
Anna: Also ich hatte ja so ein bisschen Sorge, ne, so Futterberatung kriege ich das denn überhaupt umgesetzt? Ich hatte eben schon mal kurz angesprochen, ich habe eine schwere Körperbehinderung, dementsprechend lebe ich selber mit Assistenz und Unterstützung in meinem Alltag und es sind halt sehr, sehr viele verschiedene Menschen, die mich unterstützen und dann war halt so die Frage, wie praktikabel ist das Ganze auch im Alltag und kommen wir vielleicht zu dem Schluss, dass ich 5 am Tag füttern muss und das wäre halt für. Für mich nicht umsetzbar gewesen, ganz klar, weil ich selber auch berufstätig bin und davor hatte ich schon ein bisschen Angst. Aber man will ja dann auch unbedingt alles richtig machen und ich dachte nur so, Oh bitte lass es, lass es nicht zu dem kommen, aber ich hatte von Anfang an das Gefühl, dadurch, dass du mich auch gefragt hast, was wäre denn für dich so, dass praktikabelste, dass wir da gemeinsam einen guten Weg finden. Und ja, den haben wir letztendlich auch gefunden und gerade heute, Samstag ist nämlich immer wiegetag haben wir so etabliert. Gerade heute haben wir eigentlich wirklich unser Ziel erreicht, was die Abnahme angeht und auch was so die gesundheitlichen Positiven Aspekte angeht. Und jetzt geht es daran, das Ganze zu halten. Ich bin mal sehr gespannt, wie jetzt so die nächste Phase wird, also das passt natürlich ganz gut heute, dass ich direkt von dem Erfolg berichten kann.
Claudia: Ja, das hat mich auch total gefreut, als du heute morgen die Zahlen geschickt hast. Da haben wir jetzt ja auch einen, ja langen Weg, quasi die letzten Monate hinter uns, in der ihr sehr, sehr konsequent gearbeitet habt. Aber das hat alles super gut geklappt, auch wenn mal zwischendurch es mal auch ein bisschen wieder rauf ging, aber das ist in so einem Prozess ganz normal und da muss man halt immer dran bleiben und das Ganze anpassen und das Schöne ist ja, wir haben eng zusammengearbeitet, du hast mir wie gesagt jede Woche das Gewicht geschickt, wir haben dann jedes Mal wieder geguckt, wie müssen wir die Ration gegebenenfalls anpassen. Und ja, da sind wir dann gemeinsam auf ja nen richtig guten Weg gekommen und ich finde das auch toll, dass du das erwähnst, weil das ist mir super wichtig, dass die Fütterung auch immer in den Alltag der Personen passen müssen. Also ich kann natürlich den besten, tollsten Futterplan erstellen, wenn das nicht alltagstauglich ist. Nutzt es am Ende ja niemandem was. Ist genauso, wenn die Tiere das nicht fressen oder sonstiges. Also da muss man immer ja gemeinsam dranbleiben, gemeinsam schauen, was sind da die Lösungen und auch mal zwischendurch sagen klar die optimalste Lösung für eine Katze, die ist Häppchenfresser ist bestimmt, dass sie 5 mal am Tag frisst, aber wenn sie auch anders eingestellt werden muss und du eben wie bei deinen Katern auch, das Futter nicht dauerhaft stehen lassen kannst, weil sie sich sonst überfressen würden oder halt irgendwie alles auf einmal fressen würden. Dann ist die Lösung, die wir jetzt gefunden haben deutlich praktikabler und genau auf diesem Weg ja diese Entscheidungen zu treffen, hat es mich sehr gefreut, dass ich dich da begleiten durfte bisher und auch noch weiter begleiten darf. Ja, was fndest du den am spannnensten?
Anna: Tatsächlich, Du hast eben kurz erwähnt, die Kater müssen es ja auch fressen und wir, wir hatten jetzt nie so das Problem, dass wir gesagt haben, das Futter, was wir uns überlegt haben, wird gar nicht gefressen, aber so ein Beispiel fällt mir dann doch ein, und zwar hatten wir erst überlegt, also zur Erklärung für alle, die zuhören, wir haben uns dazu entschieden, dass ich morgens Trockenfutter füttere und abends das Essen koche, dazu kann ich aber gleich auch noch was erzählen, dass sich das gut vorbereiten lässt und wie ich das mache, ist ja vielleicht auch ganz nützlich für alle, die sich vielleicht für sich auch überlegen, aber was ich jetzt sagen wollte, wir hatten uns überlegt, Möhre wäre doch bestimmt eine super Idee, weil Tiere ist leicht süßlich, schmeckt immer gut, wird gerne genommen. Ja, nö, bei meinen Katern ehrlicherweise nicht. Haben wir dann ganz ganz schnell festgestellt. Also wenn die Möhre nicht wieder ausgespuckt wurde, so richtig großartig und mit viel Begeisterung wurde sie jetzt nicht gefressen und ja, man hätte jetzt sagen können, okay lass ich jetzt einfach so, sie gewöhnen sich dran und wir wollen ja sowieso, dass sie abnehmen, dann fressen sie es halt nicht, aber das haben wir nicht gemacht, sondern haben uns überlegt, was könnte die Alternative sein und wir haben jetzt eine absolute Lieblingsart. Alternative gefunden, nämlich die Zucchini. Und das läuft jetzt schon seit einem halben Jahr wirklich gut. Also Zucchini ist der Knaller, ich als Mensch verstehe es nicht wirklich, ich mag Zucchini auch, ja, aber ich würde es jetzt, ich würde mir jetzt niemals nur Zucchinigemüse auf den Teller legen, aber die beiden Jungs finden es großartig und dann ist das so.
Claudia: Ja, und da ist es auch super. Also den Vorschlag hast du tatsächlich ja auch gebracht. Also du hast gesagt, geht das auch, weil das mögen sie super gerne und ich bin dann konnte da sofort drauf einsteigen, konnte das bei mir quasi nachgucken und dieses Zusammenspiel aus dir – du kennst deine Kater gut, du weißt was sie mögen und dem ich kann quasi schauen wie es zusammenpasst. Hat sich hier einfach perfekt ergänzt.
Anna: Genau, ja, und ja noch mal. Was noch mal was zu der Fütterung. Also ich habe natürlich gedacht, Oh Gott, selber kochen ist, ist das nicht irgendwie super aufwendig und habe dann auch erst gedacht, so, ja vielleicht kann ich mit Trockenfleisch arbeiten und hatte das tatsächlich auch erstmal ausprobiert, weil es natürlich dann auch schneller und einfacher in der Handhabung ist. Da haben wir dann festgestellt, so richtig gut ist das nicht jetzt. Kam darunter auch noch mal zu einer gesundheitlichen Verschlechterung bei meinem Kater mit den Strowitsteinen und dann habe ich mich doch dazu durchgerungen und habe gesagt okay, dann mache ich das ganze frisch und trotzdem habe ich für mich eine sehr gute Lösung gefunden. Ich glaube das habe ich dir noch gar nicht erzählt. Also ich mache das jetzt so, dass ich mir tatsächlich das Fleisch koche, wenn ich es gekauft habe und dann einvakuumiere. Ich hatte sowieso schon ein vakuumi Gerät zu Hause und es dann mir wieder portionsweise raushole, so wie ich es brauche. Das heißt, der Aufwand hält sich auch wirklich sehr, sehr in Grenzen und so lässt sich das für mich auch gut in den Alltag integrieren und dann ist es auch egal, wer gerade da ist. Also das kriegt jeder hin und was das Abkochen angeht, da kann ich dann halt gucken, wer ist gerade da und wer kann sich das auch vorstellen, weil heutzutage mit Fleisch, oder? Gibt es ja auch viele Menschen, die sagen, ah, ich will kein Fleisch anfassen und so, und dann kann ich aber gucken, wer ist gerade da. Und so findet sich dann eine Lösung.
Claudia: Ja, und Katzen sind ja nun mal Fleischfresser. Ohne Fleisch geht es bei denen halt leider nicht, aber das hört sich doch nach einer wirklich sehr praktikablen und guten Lösung an. Magst du vielleicht noch mal sagen, was sich im Vergleich zu vorher jetzt an der Fütterung verändert hat?
Anna: Ich hatte, ich hatte vorher Trockenfutter und hatte quasi ja nee, Dosenfutter war es nicht, sondern es waren auch Hähnchenbrustfilets von einem Mehrhersteller, die ich gefüttert habe abends aber da waren halt auch Zusätze drin und. Und also ich habe schon immer geguckt, dass ich diese Mischung zwischen trocken und feuchtfutter habe, eben weil ich ja auch durch meine alte Katze die Erfahrung gemacht habe, dass Katzen jetzt nicht so die Wahnsinns Trinker sind. Und andererseits war es mir auch immer wichtig, das habe ich dir auch, glaube ich, ganz am Anfang gesagt, dass trotzdem irgendwie Trockenfutter mit dabei ist. Nicht in erster Linie, weil es irgendwie einfach ist, sondern weil mir es wichtig ist, dass die Zähne nochmal was für den Abrieb haben, weil ich eben auch bei meiner alten Katze die Erfahrung gemacht habe, dass die Zähne letztendlich wirklich in ja so desolaten Zustand waren und ich mir dachte, meine Güte, die Jungs werden jetzt gerade 4. Ich möchte die Zähne so lange so lange es geht irgendwie gut erhalten und ja, genau.
Claudia: Ja, und wir haben auch ein Trockenfutter gefunden, was sich gut, also sowohl von den Nährstoffen als auch eben für die Sturvit-Thematik sehr gut geeignet hat. Was du dadurch eben morgens, auch wenn du berufstätig bist, auch was dann auch sehr praktikabel ist, zu füttern und gut mit dem dann zusammenpasst, was du abends frisch ergänzt. Und ich finde auch: Eine reine Trockenfutterfütterung, gerade bei Katzen, die zu Übergewicht neigen, ist es eben schwierig, weil du da mit der Menge extrem Haushalten musst. Wir sind auch inzwischen bei einer relativ geringen Menge an Trockenfutter tatsächlich angekommen, das ergänzend aber für die Zähne ist es auf jeden Fall ja eine gute Ergänzung und im Alltag ist es halt praktikabel.
Anna: Ja, und vor allen Dingen. Also was ich dann halt auch das Trockenfutter kann ich gerade so an meinen Staubsauger, mein einer Kater ist halt wirklich auch der Staubsauger, wir haben, wir haben jetzt tatsächlich in diesem in diesem dreiviertel Jahr haben wir 1,4 Kilo glaube ich ist er vom Gewicht runter gegangen weil aber das lag noch nicht mal so großartig an den Mengen, die ich vorher gefüttert habe, würde ich sagen, sondern a an der Zusammensetzung des Trockenfutters, ganz klar aber auch daran, dass mir vorher nicht aufgefallen ist, dass er eben den Staubsauger spielt und seinem Bruder das Futter wegfrisst, weil das Problem an den beiden ist. Nämlich auch ich hätte jetzt auch nicht sagen können, ich füttere sie in 2 getrennten Räumen, das habe ich dir auch von Anfang an erzählt, weil die beiden Herren fressen sich zwar oder der eine dem anderen das Futter weg, aber. Aber sie fressen eben auch nicht, wenn sie in 2 getrennten Räumen sind. Also keine Chance. Jetzt habe ich das so gelöst, dass die Futternäpfe relativ weit auseinander stehen, aber mittlerweile es besteht auch wirklich interessanterweise trotz der geringeren Mengen kein Futterneid aktuell, das ist schon auch spannend zu beobachten.
Claudia: Ja, cool. Beeindruckende Verbesserungen bei Gesundheit und Verhalten der Kater. Und was hat sich denn sonst noch bei deinen Katern verändert?Also körperlich als auch vom Verhalten und von der Gesundheit. Vielleicht nimmst du da die Hörer auch noch mal kurz mit auf eure Reise.
Anna: Ja, sehr gerne. Also wie gesagt, ich hatte ja schon mal angesprochen, mein einer Kater eher so Typus Garfield als wir angefangen haben, der andere mit seiner Strovitsteinproblematik also es war schon so weit, dass die Tierärztin über eine Penisamputation nachgedacht hat, weil die Blasenentzündungen sich doch so gehäuft haben. Und ja, dann das Fell. Ich fand immer, es sah gut aus. Rückblickend betrachtet muss ich sagen, Nein, es sah nicht gut aus, weil jetzt habe ich den Vergleich, wie es jetzt aussieht, jetzt habe ich wirklich, also ihr müsst wissen, die beiden sind schwarz und gerade in einem schwarzen Fell sieht man das halt dann auch jetzt sehr schön, also jetzt sind es wirklich 2 kleine schwarze Panther mit glänzendem schwarzen Fell und das ist eben ein sehr,Sehr, sehr großer Unterschied. Und was das Wesen angeht, also die beiden, obwohl sie Brüder sind, waren schon immer sehr, sehr unterschiedlich. Ich sage auch immer gerne, der eine ist der total Autisten Kater, der sitzt auch gerne mal dekorativ auf einer Ecke und starrt einfach in die Ferne und man denkt sich Kater ein Penny für deine Gedanken und der andere wäre wenn er ein Mensch wäre glaube ich einer dem man gerne eine Ada Diagnose vergeben würde, er ist immer so hauptsächlich Hauptsache Aufmerksamkeit. Egal ob ich die negativ oder positiv bekomme, also wirklich total unterschiedlich. Aber was ich jetzt eben im Laufe unserer Zusammenarbeit ganz klar festgestellt habe, wie agil die beiden einfach auch geworden sind, jetzt merkt man wirklich okay Katzen sind dämmerungsaktive Tiere, hier geht abends so ab 7 07:30 Uhr 8 gilt hier erstmal so ein bisschen die Post ab und es wird sich durch durch die Wohnung gejagt und die krasse. Kratzbaum rauf und den Kratzbaum runter. Ich bin sehr froh, dass es ein sehr stabiles Modell ist. Bei den beiden Herren und ja, das hat sich einfach sehr viel verändert und sie haben sehr viel weniger. Also ich habe ja immer gedacht, so ja, Hahn ist ja auch ein Stück weit normal. Es gibt 2 Fellwechsel im Jahr und man redet sich hat das dann ehrlicherweise ein bisschen schön, muss ich auch mal ganz klar sagen, aber ich muss sagen, das hat sich schon sehr, sehr stark und sehr sehr positiv verändert für mich in dem Jahr.
Claudia: Oh wow. Ich erinnere mich noch dran, dass du mir am Anfang erzählt hast, dass die sich wirklich kaum und ungerne bewegen wollen. Ich mein klar mit – Ist ja auch bei uns Menschen so mit mehr Gewicht auf den Rippen fällt uns das auch schwer und die waren wirklich ja relativ träge und jetzt freut es mich, dass du sagst, doch die haben jetzt Energie und Power auch abends mal durch die Gegend zu toben und auch das mit dem Fell, das ist, wenn man es natürlich nicht anders kennt, ist Dauerhaaren irgendwie sagt man halt ja, das ist bei denen halt so, aber wenn die mal gut eingestellt sind, merkt man ganz häufig, nee, eigentlich ist Dauerhaaren gar nicht unbedingt angesagt, aber das war wie richtig cool. Das zeigt mir, das sind so tolle Anzeichen dafür, dass ja die Nährstoffversorgung bei den beiden wirklich super passt.
Anna: Ja, auf jeden jeden Fall. Und ich glaube, ich war auch einfach, ja, ich war es so gewohnt, dass viel gehaart wird, weil wie gesagt, meine alte Katze war sehr, sehr krank und die hat wirklich büschelweise das Fell verloren, eben auch durch die Medikamente, die sie zum Schluss hinbekommen hat, und es war für mich einfach so normal. Ich habe das auch gar nicht wirklich hinter mir. Gefragt also ja, und mit jungen Katern. Ich hatte ja auch gar keine Erfahrungswerte, weil wie gesagt, die ersten jungen Kater in meinem Leben und auch nicht aus dem Tierheim, aber trotzdem aus privater Hand eben mit dem mit dem Argument, auch wir wollten einmal, dass unsere Katze kitten bekommt, hu, es sind ja jetzt 7 geworden, oh Gott, was machen wir denn jetzt mit den Kitten und also deswegen auch nicht so ganz klar, wer hat da alles? So wie mitgemischt und so. Persönliche Erkenntnisse und langfristige Vorteile der Beratung.
Claudia: Und was hat sich für dich persönlich jetzt durch die ganze Beratung verändert?
Anna: Ich habe auf jeden Fall, ich werde die Struktur auf jeden Fall beibehalten, die wir erarbeitet haben, weil das finde ich wirklich gut. Mittlerweile zieht auch mein komplettes Assistenzteam damit einfach das ganz klar ist. Samstag ist Wiegetag, also ich habe mir tatsächlich eine Babywaage zugelegt und die steht auch tatsächlich immer in meinem Wohnzimmer rum, ganz normal ist jetzt halt so, also sie gehört jetzt einfach mit so Einrichtungen. Wie gesagt, ich finde die Struktur für mich auch einfach gut, weil man dann schnell eingreifen kann, wenn es irgendwie wieder in eine Richtung geht, wo man sich denkt, so, ah nee, das ist jetzt nicht so die richtig gute gute Entwicklung.
Claudia: Auf jeden Fall gab es denn auch irgendwas, was dich besonders überrascht hat.
Anna: Tatsächlich besonders überrascht hat mich einfach, wie positiv ja das wirklich. Also ich hatte es eben schon angedeutet, mir war ja klar, was für ein riesen Faktor Ernährung ist. Aber ja, das hat mich schon überrascht, wie gut das alles funktioniert und auch ja, dass ich ich war ein bisschen auch von mir selber überrascht, dass ich das. Dass ich das so durchgezogen habe, trotz mancher, mancher schwierigen Situationen. Also ich bin, was mich angeht, bin ich immer super straight und so im Alltag, aber ja so bei Tieren, dann kommt ja auch ganz schnell so das Herz und man denkt sich so, Gott, was tue ich euch an, aber es war für mich immer immer so dieser Punkt im Hintergrund, ich weiß wofür ich das tue und ihr werdet mir irgendwann dankbar sein, weil wir nicht auf alle 3 Monate beim Tierarzt landen und wieder irgendeine Antibiotikaspritze in den Kater rein muss oder ich irgendwann mir gelenksprobleme frühzeitig anzüchte, weil mein Garfield Carter weiterhin bei seinen 600 Kilo weilt, die er zu Beginn hatte, ja.
Claudia: Ja, und ich muss auch noch mal sagen, also ich ziehe wirklich den Hut davor, wie konsequent du das alles umgesetzt und durchgezogen hast. Du hast mir wirklich jede Woche das Gewicht geschickt und wir haben immer weiter geguckt. Und ja, dass wir da auf dem richtigen Weg bleiben. Du hast jede Anpassung mitgemacht, einfach nur klasse.
Anna: Ja, danke fürs Danke fürs Kompliment. Also wie gesagt, ich bin einfach sehr froh, dass ich gemacht habe. Jetzt wird es noch mal sehr spannend, ich bin mir jetzt noch nicht so ganz klar, wie wir jetzt so in der in der Haltephase weitermachen, aber ich glaube auch, dass kriegen wir, kriegen wir gut zusammen hin. Und ich weiß ja auch, dass ich immer Möglichkeiten habe, wenn ich unsicher bin, dass wir noch mal unsere Zusammenarbeit verlängern können. Da gibt es ja auch diverse und tolle Möglichkeiten bei dir und ja.
Claudia: Genau. Wir haben jetzt auf jeden Fall ja noch ein paar Monate Zeit, jetzt uns erstmal wieder einzugrooven, um zu gucken, dass wir einen Plan finden, der dann auf Gewichtserhaltung aus ist. Das heißt, wir werden die Mengen jetzt moderat wieder anpassen, nämlich so n bisschen aus dem ja kaloriendefizit wieder rauskommen und mal schauen, wo pendelt es sich denn jetzt ein, was ist das, was sie im Alltag gut verknosen können. Wie gesagt, die Nährstoffversorgung an sich ist ja schon sehr gut, ich glaub daran müssen wir gar nicht so wahnsinnig viel verändern. Jetzt geht es dann halt nur die richtige Menge zu finden, um das Gewicht letztendlich auch zu halten und dir dann noch Sicherheit zu geben, wie es auch ja nach der Betreuung weitergeht und wie du schon gesagt hast, es gibt ja auch jederzeit die Möglichkeit noch mal wieder eine Zusammenarbeit zu verlängern.
Anna: Ja, genau. Oder auch wieder aufzunehmen sollten doch noch mal irgendwelche Probleme auftreten. Was ich wie gesagt nicht hoffe, beim Alter der Jungs. Aber ja das ist finde ich schon auch noch mal wichtig für mich, so im Hinterkopf zu haben, dass ich jetzt weiß, ich habe eine Expertin an meiner Seite, die auch mich und mein Leben kennt und das ist mir schon auch sehr wichtig. Ich bin immer so ein Mensch, ich brauche in allem was ich tue immer Perspektiven und irgendwie ein Ziel vor Augen und dann klappt das auch alles.
Claudia: Ja, ich glaube, ihr seid auf einem guten Wege und ich sag jetzt mal dadurch, dass ihr ne gute Nährstoffversorgung habt ja Immunsystem erstmal jetzt auch gut eingestellt ist. Gut funktioniert wie das Übergewicht im im Griff haben aber auch die struvittThematik gut im Griff haben glaube ich erstmal nicht, dass du zumindest keine Baustellen aufgrund ernährungstechnischer Dinge in den nächsten Zeit bekommen wirst. Aber es ist natürlich, man ist nie gefeit davor das doch mal irgendwie Krankheit oder so auftaucht. Aber sie werden mit mit vielen Reizen, Keimen und was auch immer auf sie zukommt, natürlich mit einem guten Immunsystem und einer guten Nährstoffversorgung auch immer besser fertig.Von daher war das auf jeden Fall eine gute Idee. Wenn du jetzt abschließend jemandem, der in einer ähnlichen Situation ist, in der du damals warst, als du gestartet bist, ist, was würdest du demjenigen sagen?
Anna: Ich würde sagen, trau dich eine Ernährungsberatung für dein Tier in Anspruch zu nehmen, auch wenn dein Umfeld sagt, was machst du denn da, ist das nicht rausgeschmissenes Geld, kannst doch auch einfach auf die Zutatenliste gucken und dann ein bisschen nachgoogeln und selber nachlesen, nein, das kann man nicht, du hast ja nicht umsonst so lange auch deine deine Ausbildung gemacht, also spätestens nach dem fünften Futter denkt man sich, Oh Gott, Knoten im Kopf und bitte, wo ist denn mein Chemiestudium, das hätte ich jetzt gerne. Ich bin halt kein Ernährungsphysiologe, Ich bin Sozialarbeiterin und ich würde immer sagen, macht das, weil ihr erspart euch letztendlich klar, es ist auch immer eine Kostenfrage, das war auch bei mir ja so ein Thema, aber letztendlich langfristig gesehen spart man sich damit auch Geld, macht sich ein viel schöneres Leben, weil man glücklichere und entspanntere Tiere hat und ja. Macht es auf jeden Fall, wenn ihr euch irgendwie unsicher fühlt, sucht zumindest mal den Erstkontakt und guckt, was für euch und für euer Tier möglich ist.
Claudia: Ja, und wenn euch das jetzt so gut gefallen hat, dann dürft ihr euch natürlich auch gerne bei mir melden. Ich verlinke hier auch unter der Folge wieder den Link zu meinem kostenlosen Erstgespräch, da kann man erstmal sich kennenlernen, drüber sprechen, über die Situation und dann immer noch entscheiden, ob man mit mir arbeiten möchte oder nicht. Liebe Anna, ich danke dir für dieses tolle Interview und wie gesagt, ich habe einen großen Respekt davor, was du und deine beiden Kater in den letzten Monaten geleistet und erreicht habt und es macht mich super happy, dass ihr so tolle Ergebnisse erzielt habt und ja danke für das tolle Interview heute.
Anna: Vielen Dank. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit darauf.
Claudia: Freue ich mich auch. So, und das war es dann mit der heutigen Folge von achtsam füttern, ich hoffe, es hat euch gefallen und wir hören uns dann in der nächsten Woche wieder anlässlich der Podcast Erneuerung habe ich dir auch etwas mitgebracht, nämlich ein kleines Gewinnspiel unter allen Rezensionen für den Podcast, die im Mai 2026 eingehen, verlose ich eine Futterberatung für 3 Monate inklusive whatsapp Betreuung im Wert von über 200€.
Alles, was du tun musst, ist den Podcast ehrlich bewerten und mir einen Screenshot per Mail an futterplanschmiede@gmail.com zuschicken oder den Screenshot per. Instagram über meinen Account at Futterplan Schmiede zukommen zu lassen, dann landest du automatisch im Lostopf.
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Alle Eingänge bis zum 31. 05. werden berücksichtigt und ich freue mich schon drauf und bin gespannt, wer dieses tolle Paket gewinnt.
Alle Infos findest du natürlich auch noch mal zusammengefasst in den Shownotes, auch die Mailadresse und den Instagram Account.
Ich freue mich auf deine Bewertung.
